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Whitsunday Islands und Fraser Island

Grüßt euch!!

Wieder mal haben wir in den letzten tagen unfassbar viel erlebt und gesehen. Wir haben ne segeltour zu den schneeweíßen stränden der whitsundays gemacht und sind auf fraser island mit jeeps durch den sand gebrettert. Selbstverständlich viel mehr als das ;-) :

Airlie Beach/Whitsunday Island:
Nach besagter Busfahrt kamen wir im sonnigen Airlie Beach (quasi das tor zu den whitsundays) an und bezogen nach kurzer bestätigung der morgigen segeltour unser ho(s)tel, welches das den mit abstand höchsten standart unserer bisherigen unterkünfte hatte: große 4 bett zimmer mit küche, bad, klimaanlage, balkon und fernseher mit MEHR als 10 kanälen :-) Wir erholten uns ein wenig von der busfahrt und verbrachten den rest des tages im mäcces (freies Wlan) und in den straßen von Airlie beach, ein echt nettes kleines städtchen :-)
Am nächsten morgen gabs dann notgedrungen nudelsuppe zum frühstück und wir machten uns auf richtung hafen. VOrher ließen wir den großtel unseres reisegepäcks bei peterpans im lagerraum. Bei wieder mal super wetter beim treffpunkt am hafen angekommen, mussten wir zunächst feststellen, dass unsere gruppe zum teil aus sehr trinkfreudigen dänen bestand (jeder der 6 hatte sich für 2 abende 40 0,375 ml dosen bier mitgebracht). Überhaupt waren wir anscheinend die einzigen, die die tour gebucht hatten um u.a. den whithaven beach zu sehen und nicht um sich wegzuschießen. Allerdings sollten sich die ersten negativen eindrücke von gruppenmitgliedern, crew (zu beginn seeehr unfreundlich) und boot (alt, brüchig und viel zu klein) bald wandeln. Nach kurzem briefing gings dann per schlauchboot auf der/die/das "Broomstick". Zwar von außen ganz nett anzuschauen aber wie gesagt schon etwas älter und für 25 personen viel zu klein. So mussten wir mit 12 leuten auf ca. 10 qm schlafen.
Unsere bis dahin eher schlechte laune verbesserte sich, als sich das boot endlich in bewegung setzte und wir nach ein paar minuten auch schon die segel setzten konnten. Dabei mussten immer ein paar leute der crew unter die arme greifen und beim segelhissen helfen. Natürlich kamen wir auch mal in den genuss, lustige sache auf jeden fall :-) Während dem segeln konnten wir uns an deck sonnen und dabei ein bisschen entspannen. Wir lernten unsere gruppe ein bisschen näher kennen und hatten zu unserer freude wirklich ausnahmslos nette leute an bord :-)
Nach ein paar stunden (es dämmerte schon) erreichten wir unser erstes ziel. Eine bucht in der wir nach dem abendessen übernachten sollten. Vorher hatten wir, so lange es noch hell war, die möglichkeit uns kurz im wasser abzukühlen. Allerdings nur mit ganzkörperanzügen (Wet Suits). Die musste jeder tragen um das risiko zu minimieren von einem Jelly Fish (gefährliche, kaum sichtbare qualle) gestochen zu werden. Nach ein paar saltos und ein bisschen plantschen gabs dann auch schon abendessen in form von "chicken surprise" und wir ließen es uns schmecken. Geschafft vom ersten tag fielen wir früh in unsere betten.
Am nächsten morgen gings früh aus den federn, kurz frühstück eingenommen und wir machten uns mit dem schlauchboot auf ans ufer, von wo aus wir einen kleinen bushwalk zum whitehaven beach machten, dem highlight der ganzen tour!! Aber schon der weg dort hin durch den wald war nicht schlecht, zwar ließ unsere erste nichtseeschlange noch auf sich warten, aber dafür gabs unzählige geckos und eine riesenechse, die lockerlässig an uns vorbeistapfte :-) Bevor wir dann selber über den strand laufen durften hatten wir dann noch die möglichkeit uns das ganze vom lockout aus anzusehen. Man muss dazu sagen, dass man wohl absolut wolkenfreien himmel benötigt um den bestmöglichen blick auf die wunderschöne gegend zu haben, aber selbst bei ein paar wolken am himmel wars ein super bild: schneeweiße strände umgeben von türkisem bis fast tiefblauem wasser und grünen wäldern, absolut traumhaft!!! Zum glück waren an diesem tag mit die ersten von 1000en von menschen, die den strand an diesem tag besuchen sollten und so konnten wir ein paar super fotos schießen. Dann gings auch schon bergab und wir konnten selbst 4 stunden am strand verbringen. Nach ein paar fotosessions und bestaunen der ganzen angelegenheit gingen wir ein bisschen ins wasser und hielten nach stingwales (stachelrochen) ausschau. Schnell wurden wir fündig und stellten fest, dass uns unser skipper bei der morgendlichen ansprache auf dem boot nicht zu viel versprochen hatte! In einer ruhigen ecke des strandes, wo es außer ein paar im wasser liegenden bäumen nichts zu sehen gab, tummelten sich gut und gerne um die 30-40 rochen, bzw. lagen nur auf dem meeresboden rum :-) leider sind die tiere ziemlich scheu und es ist quasi unmöglich sich näher als 3m ranzuschleichen, trotzdem sind ein paar gute fotos dabei entstanden :-) die 4 stunden im paradies gingen natürlich rasend schnell vorbei und wir mussten leider wieder zurück zum boot, wo schon das mittagessen auf uns wartete. Für den frühen nachmitag war eine runde schnorcheln geplant und so fuhren wir mit dem boot ans "keine ahnung wie das hieß" Riff, wo wir bei guter sicht ein kleines aber sehr schönes riff vorfanden, nicht zu vergleichen mit den bisherigen und auch lange nicht so farbenfroh und vielfältig was die bewohner angeht, aber immerhin sahen wir eine menge papageienfische, einen barracuda und einen riesigen wally, der ungelogen meine größe hatte, mit armen und beinen!! Nach dem schnorcheln gings dann mit dem boot in richtung einer kleinen sandbank mitten zwischen den inseln. Auf dem weg dorthin sahen wir dann unsere ersten delfine :-) zwar etwas weiter weg, aber an flosse und sprüngen eindeutig zu erkennen ;-) an der sandbank angekommen gings mit dem schlauchboot an land und man konnte etwas am angrenzenden riff schnorcheln, ball spielen oder einfach nur im sand liegen und faulenzen. WIr schmissen uns bei der gelegnheit nochmal in unsere sexy wetsuits und schnorchelten nochmal ne runde. Als wir grade wieder aus dem wasser raus wollten sahen wir eine schildkröte und sprangen natürlich sofort hinterher um diese zu erwischen. Wir hatten glück und konnten ein bisschen mit dem tier durchs wasser schwimmen. Später hatte ich sogar noch mit zwei anderen schildkröten das vergnügen :-) war schon ne super geile sache mit denen durchs meer zu schwimmen ;-) wir waren so aufs schnorcheln fixiert, dass wir die käsenachos verpassten, was aber durch den anschließenden sonnenuntergan bestens entschädigt wurde :-) so endete einer der bis dato besten tage überhaupt in australien mit ein paar lustigen spielchen mit crew und teilnehmern am abend.
Am letzten tag fuhren wir dann nochmal zum schnorcheln an ein anderes riff, aber da die sicht und das riff nicht so toll waren blieben wir nicht lange im wasser. Allerdings traffen wir wieder die ein oder andere schildkröte unter wasser :-) Bei strahlendem sonnenschein gings dann segelnd zurück in den hafen und wieder ging eine top tour zu ende :-) Vll sogar die beste bis dahin. Die weißen strände der whitsundays muss man echt mal gesehen haben, einfach unglaublich!!
Nachdem wir die anschließende nacht in unserem hostel hotel verbracht hatten bummelten wir noch ein bisschen durch Airlie Beach und fuhren um 6 uhr abends mit dem nachtbus nach rainbow beach.

Rainbow Beach/Fraser Island:
Dort stand für den nächsten tag die tour nach fraser island an, die größte sandinsel der welt. Wir checkten im sauberen und ganz gut eingerichteten hostel ein und hatten mal wieder ein briefing zu absolvieren.
Am nächsten morgen gings schon wieder ultra früh raus und nach pancake-frühstück und einräumen der jeeps konnte es auch schon losgehen. Wieder hatten wir glück mit unserer gruppe (gleichbedeutend mit der jeepbesatzung) aber dafür das schlechteste wetter, was man nur für fraser haben kann. Ums vorweg zu nehmen: das wetter verhinderte leider, dass es eine schöne tour wurde. Zwar sahen wir wieder ein paar tolle sachen, aber durch ständigen regen und wolkenverhangenen himmel hatte das ganze nicht annähernd seine beste wirkung :-( Ganz schlecht reden will ich die tour aber dann doch nicht. Nachdem wir dann mit der fähre auf fraser angekommen waren fuhren wir zunächst an den campground und bauten unsere zelte auf. Kochen mussten wir natürlich die ganzen tage über selbst. Toiletten gabs selbst verständlich auch keine. Wenns denn dann doch mal nötig war musste man sich ein loch schauffeln und dann dort hinein sein geschäft erledigen. Und auf keinen fall vergessen jemanden mitzunehmen, der wache schiebt und durch brüllen oder singen die dingos vertreibt :-D war schon lustig iwie ;-) Naja, auf jeden fall haben wir uns ein paar seen angeschaut die ganz schön waren. Total klar und sauber. Man kam raus und dachte man hätte frisch geduscht :-) in einem see waren so fische drin, ka wie die heißen .. wenn man sich da lange genug auf einer stelle ruhig verhalten hat kamen die an und haben einem tote hautschuppen vom körper gegessen :-) war witzig, bis manche anfingen zu kneifen :-) Ansonsten hatte ich dann noch das glück von nem ausichtspunkt aus kurz einen wal zu sehen, oder eig auch nur das hochspritzende wasser, aber immerhin :-) Dann haben wir uns noch ein schiffwrack angeschaut was schon ewig da am strand liegt und das war dann eig auch schon alles, was wir in den 3 tagen so erlebt haben. Wir sind natürlich auch schön mit jeep (4rad antrieb) über die insel geheitzt :-) jeder der wollte durfte mal fahren ;-) Dingos bekamen wir auch den ein oder anderen kurz zu gesicht, sehen halt aus wie hunde :-)
Wie schon gesagt: es war nicht die beste tour weil wir halt pech mim wetter hatten, trotzdem wars teilweise lustig und es hat sich schon iwie gelohnt. Sollte ich allerdings nochmal iwann nach australien kommen, werde ich mir das ganze dann bei schönem wetter nochmal ansehen :-)

Mittlerweile sind wir in brisbane angekommen und haben hier mit der jobsuche begonnen. Bisher noch ohne erfolg. Wir haben uns zwar in so ner agentur angemeldet, aber der typ da ist wahrscheinlich der unfähigste mitarbeiter von den und kriegt nichts gebacken. Also hoffen wir jetzt einfach mal, dass seine kollegen im büro in sydney nicht solche pfeifen sind :-) Da das jobangebot hier also ziemlich begrenzt ist waren wir am überlegen über byron bay direkt nach sydney zu fahren und dort intensiv zu suchen. Das hätten wir auch eigentlich so gemacht, wenn ich nicht quasi im letzten moment über nen bekannten n job in brisbane bekommen hätte. Der ist zwar zunächst erst mal nur für einen tag, aber die chancen stehen wohl nicht so schlecht, dass ich da auch länger bleiben kann :-) problem bei der ganzen sache ist, dass wir uns jetzt aufteilen müssen. Heißt ich bleibe in brisbane (falls ich den job endgültig krieg) und anke fährt schon vor nach sydney und versucht da zu arbeiten. Optimal ist das natürlich nicht, aber leider haben wir wegen der verschärften situation keine andere wahl :-( So wie wirs jetzt geplant haben arbeitet jetzt jeder 5-6 wochen und wir setzten unseren urlaub dann ab sydney wieder zusammen fort :-) Morgen mittag fährt anke dann mit dem greyhound weiter und ich muss hoffen, dass ich den job (restaurationsfirma) bekomm, damit endlich mal geld reinkommt ;-)

So .. jetzt seid ihr dann endlich mal wieder auf dem aktuellen stand, was uns betrifft.
Wir hoffen in deutschland steht noch alles und es geht euch gut :-)

Bis dann
Anke und Simon

15.10.10 14:19

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