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Tauchkurs und Regenwald

Hi @ all!

Nachdem wir in den letzten tagen einfach keine zeit hatten einen eintrag zu machen gibts dafür jetzt umso mehr zu berichten .. an dieser stelle müssen wir euch leider wieder vorwarnen, was wir in den letzten tagen erlebt haben war einmalig und wir werden einzelne erlebnisse sicherlich nie vergessen .. ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es möglich ist in so kurzer zeit mehr zu erleben, als wirs getan haben, aber gut ich fang dann jetzt auch mal an zu berichten ;-)


Tauchkurs:
Also, wie ihr ja wisst hatten wir neben zahlreichen touren die ganze ostküste runter auch noch einen tauchkurs in cairns bei Pro Dive gebucht. Die entscheidung dazu war nicht grade leicht, da ein 5 tägiger kurs inclusive lehrgang, praxis im pool, zertifizierung (2 tage) und 3 tagen liveaboard (3 tage, 2 nächte, insgesammt 9 tauchgänge) den mit abstand teuersten teil in unserem paket darstellte. Zudem hätte man das ganze auch für ca. 2/3 des preises bei kleineren tauchschulen bekommen. Nach viel hin und her überlegen und zahlreichen smalltalks mit backpackern die bereits den Pro Dive kurs gemacht hatten entschieden wir uns nun doch für die teuerste tauchschule. Einfach daher, das Pro Dive weltweit eine der besten tauchschulen darstellt, an riffstellen fährt, die dem grössten besucheransturm entgehen und da wir durchweg positives darüber gehört hatten. Außerdem bestand die möglichkeit den kurs in deutsch zu machen, was wir dann auch taten um sicher zu gehen, dass wir auch wirklich alles verstehen.
So, nachdem also unser kontostand wieder mal einen großen schritt richtung 0 gemacht hatte konnte es endlich losgehen. Dienstag morgen fuhr pünktlich um 7:25 Uhr unser Pick up vor dem hostel vor und wir machten uns auf richtung Pro Dive trainingscenter. Dieses bestand aus einem kleinen gebäude mit büro, klassenß- und lagerräumen sowie einem trainingspool. Kurz eingecheckt, lehrbuch abgeholt und schon saßen wir im kursraum mit 2 anderen deutschen und unserer div einstruktorin steffi aus dresden. Los gings dann erst mal mit einem kurzen aublick auf die nächsten tage bevor das erste lehrvideo anlief. Nach ein paar stündchen theorie bei kaffee und keksen gings dann zur ersten praxis einheit in den pool. Zuerst gabs natürlich noch ne einweisung in die ausrüstung bestehend aus anzug, weste, flossen, maske mit schnorchel, flasche, bleigurt und atmungssystem. Im Pool mussten wir dann noch 2 sicherheitstests bestehen (200m schwimmen und 10 minuten über wasser halten), was aber kein problem war. Danach gings dann los mit den ersten übungen mit ausrüstung. Erst mal an alles gewöhnen, richig atmen, ausrüstung im wasser an- und ausziehen, buddy (tauchpartner) ziehen und schieben usw. .. nach dem mittagessen gabs dann nochmal was theorie und schon war der erste tag vorbei. Jetzt schon war uns klar, dass wir mit der entscheidung an einem tauchkurs teilzunehmen alles richtig gemacht hatten. Wir freuten uns super auf die nächsten tage, auch wenn anke ein paar kleine probleme bei manchen sicherheitsübungen hatte. So leicht ist es dann doch nich sich mit bleigurt und schwerer flasche auf dem rücken im wasser zu bewegen und iwelche übungen zu machen. Ich musste leider feststellen, dass ich massive probleme mit dem druckausgleich unter wasser hatte, was meinen abstieg immer sehr verlangsamte, aber sich mit der zeit verbesserte.
Am zweiten Tag gings wieder früh morgens ins Center, bisschen theorie, bisschen praxis, ausrüstung x-mal zusammen und wieder auseinanderbauen und nach dem schriftlichen test (beide bestanden) hatten wir dann auch schon den größten teil unserer zertifizierung hinter uns. Lediglich 4 tauchgänge im offenen meer fehlten noch.
Diese sollten natürlich am dritten kurs tag bzw, ersten liveabord tag folgen. Nachdem wir morgens wieder unfassbar früh aufstehen mussten, fuhren wir vom Pro Dive Shop aus zum Hafen und gingen dort an bord der Scuba Pro III, eines der 3 drei Millionen Dollar BOte von Pro Dive, welches super komfortabel eingerichtet war mit jede menge doppelkabinen, duschen/wcs und einem großen gemeinschafts- bzw. essensraum. nachdem wir unsere sachen unter deck gebracht und schon nahm die fahrt aufs meer hinaus ihren lauf. Alles schien zu diesem zeitpunkt perfekt, hätten wir doch auf unser tauchlehrerin gehört und uns präventiv tabletten gegen seekrankheit eingeschmissen .. da dem nicht so war fanden wir uns beide keine 10 minuten nach abfahrt mit seasick bag (kotztüte) und ner flasche mit stillem wasser auf dem hinterdeck wieder :-D so ärgerlich und unangenehm es damals war, so lustig ist es jetzt im nachhinein .. naja, auf jeden fall hatten wir beide schwer dagegen anzukämpfen unser frühstück nicht über das geländer an die fische zu verfüttern und so verbrachten wir tatsächlich die ganzen 3 stunden fahrt im sitzen halb schlafend den kopf auf dem geländer liegend, natürlich immer ein brauner beutel in der hand ;-) nach unzähligen minuten der übelkeit hieß es dann kurz vor dem ziel: umziehen! also schleppten wir uns beide unter deck, wo es mich allerdings nicht lange hielt. Ich entschied mich kurzerhand die fische und andere meeres bewohner nun doch an den morgendlich verputzten pan cakes teilhaben zu lassen. Nachdem dann die seasick bags auch ihren dienst getan hatten und das boot vor anker ging uns sich die schwankerei beruhigte ging es uns wieder deutlich besser, obwohl bei mir zusätzlich noch 2 nachträgliche seasicktablette und ne halbe stunde schlaf helfen mussten, aber wie gesagt mit erfolg :-) den spitznamen "seasick-simon" sollte ich jedoch nicht mehr los werden ..
wir waren also am ersten tauchspot angekommen und nach dem mittagessen, welches wir beide lieber aussetzten, fand das breifing zu unserem ersten tauchgang auf offenem meer statt. Wir gingen natürlich wieder in unserer kleinen deutschen gruppe ins wasser inclusive unserer instructorin, da wir noch keine zertifizierten taucher waren und noch übungen absolvieren mussten. Also Wetsuits (Tauchanzüge) an, ausrüstung zusammenbauen und anziehen und ab gings ins wasser. Schon von der oberfläche aus konnten wir den meeres boden mit ein paar fischen und korallen schon klar und deutlich sehen. Aber bevor wir uns das ganze aus der nähe angucken konnten mussten wir erst mal mit dem wellengang zurecht kommen und einige sicherheitsübungen die wir vorher schon im pool geübt hatten auf dem meer machen. Dann gings auch schon das erste mal "runter". Erst mal am Seil, das unten befestigt war. Unten angekommen knieten wir uns erst mal alle auf den sandboden zwischen vereinzelten Korallen. Wie bestellt kam ein kleiner Stachelrochen vorbei und glitt vll einen meter vor unseren augen an uns vorbei. Top Start auf jeden fall und ein kleiner vorgeschmack auf das was noch kommen sollte :-) Für anke wars natürlich absolut atemberaubend, da sie zum ersten mal meeresleben live und in farbe gesehen hat, ich hatte ja bei nem kurzen schnorcheltrip vor 2 oder 3 wochen schonmal das vergnügen, weshalb ich dieses mal nicht weniger begeistert war! Da unten zu sein und alles cm vor einem zusehen ist einfach nur der wahnsinn!!! absolut unbezahlbar!!! Nun gut, nach der rochenshow machten wir wieder ein paar übungen wie maske ausblasen, falls mal wasser reinkommt oder weste ausziehen .. alles funktionierte bei allen mittlerweile super und so ging unser erster tauchgang nach einer kurzen runde um ein paar korallenfelsen nach exakt 37 minuten zu ende .. anke hatte leider zeimlich probleme mit krämpfen und auch an der wasseroberfläche ruhig durch den schnorchel zu atmen war noch nicht so einfach .. es ging sogar so weit, dass sie den kurs abbrechen wollte, aber nach gutem zusprechen und bester überzeugungsarbeit des "German Team"s konnte sie zum weitermachen überredet werden, wäre ja auch zu schade drum gewesen .. nachdem alle dann wieder umgezogen waren schrieben wir den tauchgang in unser logbuch und erfuhren nebenbei, dass wir, da das boot nicht voll besetzt war einen tauchgang zusätzlich am 2. tag geschenkt bekamen :-)
kurze zeit später war es auch schon zeit für den 2. tauchgang, umgezogen, auf den absprung, grad noch eingecheckt (vor jedem tauchgang wird jeder der runter geht eingetragen, damit keiner verloren geht) und schon waren wir auf dem grund, 2,3 kleine übungen und wir machten uns auf erkundungstour, sahen unzählige fische in unzähligen farben, manche so groß wie ein gymnastikball, manche so klein wie ein fingernagel .. die vielfalt ist einfach unglaublich, man ist immer mittendrin, die fische schwimmen auf einen zu, bleiben mm vor einem stehen und gucken einen an, ales bewegt sich, blinkt und funkelt bund .. ich mach mir jetzt nicht die mühe und versuch das iwie zu beschreiben, es ist einfach nicht möglich .. man muss das gesehen haben, alles was man im fernsehn oder auf bildern sieht ist einfach nichts, gar nichts gegen die realität und man braucht seine zeit zu begreifen was man alles gesehen hat .. mit manchen sachen kommen wir jetzt noch nicht klar, weil es einfach so unfassbar geil ist ..
beim zweiten tauchgang hatten wir auch noch das glück eine mini-dori aus findet nemo zu sehen :-) nach einer guten halben stunde war auch der 2. dive auf 10 m vorbei, wieder aus checken umziehen und auf den nächsten tauchgang freuen .. allerdings wurde davor noch die riffstelle gewechselt, was natürlich wieder neue fische, lebewesen und korallen bedeutete .. so kamen wir beim 3. tauchgang eine moräne zu sehen, zwar hing die nur in ihrer höhle rum und fauchte uns ein bisschen an, aber ein super anblick wars natürlich trotzdem .. gerne würden wir euch noch über mehr lebewesen erzählen, die wir gesehen haben, aber bei der masse kann man sich leider nicht so ganz merken welches tier man wann gesehen hat .. auf jeden fall war der erste tag fast vorbei und nach einem fantastischen abendessen (das essen während der 3 tage stand den tauchgängen in nichts nach ;-)) fiehlen wir auch schon tod müde in die betten ..
früh morgens wurde das ganze schiff von supervisor gary (sowas wie der hauptleiter) geweckt .. unser letzter tauchgang vor der zertifizierung stand an .. nach dem briefing und kurzer navigations einführung mussten wir im wasser noch ein paar übungen dazu machen und schon waren wir nach dem tauchgang (17 meter) zertifizierte Open Water Diver :-) was uns dazu berechtigt wo immer wir lust haben bis auf 18 meter tiefe tauchen zu gehen und das ohne guide oder instructor, neben bei mussten wir auch nicht mehr immer die ausrüstung auseinander und wieder zusammen bauen, sondern konnten diese anziehfertig an unserem platz lassen :-) allerdings mussten wir uns fortan selber um unseren weg durchs riff kümmern und konnten niemandem hinterherschwimmen und uns in ruhe alles angucken .. da es auch nach mehreren tauchgängen noch nicht ganz einfach ist sich im wasser richtig auszubalancieren und immer die gleiche höhe zu halten war es dann schon nicht ganz so einfach unter wasser alles zu koordinieren. Der erste tauchgang funktionierte allerdings noch ganz gut, da wir zu viert in unserem german team zusammen blieben und die riffstelle nicht sonderlich vielfältig war .. aber es war schon ein tolles gefühl als zertifizierter taucher im wasser zu sein :-)
allerdings sollte uns schon der nächste (insgesammt 6.) tauchgang unsere grenzen aufzeigen .. von gary noch als 1A-Spot bezeichnet, wo eine riesige schildkröte, nemos und barracudas (lange fische) auf uns warten sollten, verloren wir schon nach minuten total die orientierung und mussten auf nemos und barracudas verzichten .. dafür bekam anke gleich am anfang den ersten hai zu sehen (blieb mir leider verwährt, da ich eine kleine auseinandersetzung mir meinem kompass hatte) und unsere erste schildkröte duften wir dann auch im logbuch verzeichnen ;-) das war schon eines der highlights, neben, über, unter einer schildkröte herzuschwimmen hat man nicht alle tage .. und die tiere kümmern sich nicht wirklich um einen .. wenns nicht absolut verboten und verschrien wär, könnte man sich wahrscheinlich sogar an der festhalten oder ziehen lassen .. außerdem hatten wir noch das vergnügen mit einer riesen fetten moräne .. ein richtig schwerer brocken, hing natürlich wieder nur in seiner höhle rum, aber super anzusehen ;-) .. als der sauerstoff dann langsam knapp wurde und wir keinen der beschriebenen anhaltspunkte im riff gefunden hatte blieb uns keine andere möglichkeit als aufzutauchen, dem "aufseher" ein ok zu signalisieren und zu dem, um ehrlich zu sein, schon ziemlich weit entfernten boot zu schnorcheln .. auch wenns orientierungsmäßig nicht so geklappt hat, hatten wir immerhin was gutes zu sehen bekommen :-)
als nächstes stand dann der nachttauchgang an, wo wir allerdings wieder in begleitung von steffi in die tiefe gingen .. mit knicklichtern und taschenlampen ausgerüstet gings dann ca. 30 minuten umher und wir konnten immerhin eine unfassbar gut getarnte krabbe und 2 oder 3 (?) haie im logbuch verzeichnen :-) allerdings ist es nachts nicht so interessant wie am tag, da die meisten tiere schlafen und quasi nichts los ist am riff .. aber trotzdem wars wieder super (wie eigentlich jeder tauchgang) ;-)
nach dem gegen 9 uhr servierten kuchen spielten wir dann in gemütlicher runde ein paar spiele mit crew und teilnehmern und fielen iwann todmüde ins bett ..
dann war tatsächlich leider schon unser letzter tag auf dem schiff angebrochen, aber bevor wir in tränen ausbrechen konnten standen ja nochmal drei ganze dives an :-) also ab in die ausrüstung und ab ins meer, diesesmal wieder nur wir zu zweit .. beim briefing vorher hatte man eigentlich das gefühl das es sich um einen einfacheren tauchspot handelte, es gab keine kompassnavigation zu beachten und mann musste eig nur um einen großen riffblock herum schwimmen .. am grund angekommen, diesmal mit unterwasserkamera, konnten wir direkt ein paar bildchen von einer schildkröte machen (bilder kommen natürlich bald auch rein), ein paar meter weiter fanden wir auch schon den besagten riffblock und begannen unsere tour, wir kamen mitten durch die rush hour der fische und hatten wieder so viel spaß am tauchen, dass wir die ausfahrt verpassten und uns wieder total verschwommen .. immerhin sahen wir dadurch einen kleinen hai am grund liegen und einen schwarm neapolitaner fische (riesige tiere, fast größer als wir) außerdem sahen wir noch eine größere schildkröte und anke gelang zweifelsohne der schnappschuß ihres lebens, als das tier genau auf sie zuschwamm :-) .. nicht so toll war, dass wir uns nachdem wir aufgetaucht waren und zum (seeeeehr) weit entfernten schwiff schwammen aus den augen verloren und getrennt am boot ankamen .. beide zum glück unversehrt :-)
so unglücklich wie die ersten alleinigen tauchgänge gelaufen waren, so super geil sollte der vorletzte tauchgang ingesammt werden! schon beim briefing konnte man erahnen, dass dies einer der besseren tauchspots war, zwar musste man diesesmal wieder ein wenig auf den kompass gucken, aber dafür sollte es zwei echte nemos, schildkröten und viele bunte schnecken zu sehen geben .. es sollte nichts zu viel versprochen sein: nach ein paar metern unter wasser fanden wir tatsächlich besagte anemone und konnten einen kleinen und einen großen clownfisch bestaunen .. wenns nicht lebensgefährlich wäre unter wasser die luft anzuhalten, wir hätten minutenlang nicht geatmet .. sowas geiles hab ich im leben noch nicht gesehen, gestochen scharfe farben, einfach unfassbar schön .. leider bleiben uns bis zum nächsten tauchgang leider nur die bilder als erinnerung, aber immerhin :-) .. als wir uns dann losgerissen hatten schwammen wir noch ein wenig ums riff herum, trafen eine schildkröte und auch ein paar bunte (gleich hochgiftige) schnecken und fanden nach unserem absolut besten tauchgang diesmal sicher zum boot zurück ;-) an der wasseroberfläche erst mal die ganze freude rausgebrüllt, mit gary und der halben crew abgecheckt und nach dem letzten großartigen essen gings zum allerletzten tauchgang, bei dem wir dann nochmal im deutschen team runtergingen und eine kleine fotosession einlegten :-) kurz vor schluß bekamen wir dann auch noch einen barracuda zu sehen, quasi das letzte tier auf der "müssen-wir-sehen-liste" ;-) so verließen wir nach 3 ergeignisreichen tagen und unvergesslichen erlebnissen etwas geknickt wieder das meer (obwohl wir natürich gerne noch ein paar wochen geblieben wären) und kamen bei strahlendem sonnenschein in cairns an. Nachdem offiziellen abschied von crew und frischgebackenen openwater divern machte sich jeder auf nach hause um sich wenige stunden später zum lustigen umtrunk in den kneipen und bars von cairns wieder zu treffen und mal ordentlich zu feiern .. was ohne zweifel hervoragend gelang ;-P


Regenwald und cape tribulation:
Noch etwas gezeichnet von der vorherigen partynacht ging es früh morgens mit dem bus richtung regenwald (nördlich von cairns). Während der fahrt gabs ein paar infos vom reiseleiter zu cairns und regenwald, die, wenn man sie den mitbekam und nicht grade weggepennt war, sehr interessant waren. Erste station auf dem weg zum Cape Tribulation, wo wir die nacht im hostel verbringen wollten, war ein fluss mitten im regenwald, auf dem eine bootsfahrt anstand. Mit viel glück so hieß es, konnte man vll auch ein krokodil sehen. Wir hatten glück und schon nach ein paar minuten steuerte ein riesiges Kroko unaufhaltsam auf unser boot zu, drehte aber frühzeitig wieder ab und glitt elegant in einiger entferung an unserem boot vorbei. Leider kamen wir nicht so wirklich nah ran an das tier, aber immerhin hatten wir das glück gehabt eines gesehen zu haben :-) später sahen wir auch noch ein kleineres, welches allerdings versteckt hinter ein paar sträuchern lag .. so endete die tour relativ schnell wieder und mit dem bus ging es weiter in den regenwald hinein. Wir machten auf einem parkplatz halt und starteten einen rundgang durch den wald, hierbei bekamen wir neben ein paar interessanten bäumen und pflanzen einen kasuar zu sehen (austr. cassowarry), einen mittlerweile seltenen, straussenähnlichen vogel den selbst der gruppenführer nur selten zu gesicht bekommt .. also mal wieder glück gehabt ;-) ratz fatz war allerdings der rundgang auch schon wieder vorbei und wir wurden in unser hostel, direkt am strand in cape trib gebracht .. den rest des tages und den vormittag des nächsten tages hatten wir frei zu verfügung und so nutzen wir die gelegenheit uns noch richtig von den vergangenen feierlichkeiten zu erholen und gönnten uns die ein oder andere stunde am wirklich sehr schönen strand.
Gegen 13 uhr wurden wir dann am nächsten tag abgeholt und fuhren als erstes zu einem aussichtspunkt, wo wir einen schönen blick über meer und strände hatte. Danach gings zu einem fluß, der durch riesige steine teilweise so gestaut war, dass man drin schwimmen konnte .. allerdings hatten wir auch hier wieder nur ein paar minuten zum plantschen und mussten dann schon wieder weiterfahren nach port douglas, einem kleinen aber feinen hafen ort an der ostküste. Hier durften wir dann wieder großzügige 40 minuten umherschlendern (um wenigstens ein bisschen was zu sehen bräuchte man mindestens 2 stunden). Immerhin fand anke in einem kleinen laden was zum anziehen und wir konnten noch ein paar fotos vom meer und hafen machen bevor es wieder richtung cairns ging. Kurz vorher legten wir jedoch noch einen unplanmäßigen stop an einer känguruaufzuchtstation ein uns so bekamen wir auch unsere ersten kängurus zu sehen :-) leider nur aus der ferne, da die tiere sehr scheu waren, aber dafür zu hunderten ;-)
So ging dann auch dieser trip zu ende, der sich zwar schon iwie gelohnt hatte, aber jetzt auch nicht sooo der bringer war. Am besten macht man das ganze mit nem eigenen auto, spart damit geld und kann sich mehr zeit lassen. Sei's drum, wir hatten ja einiges zu sehen bekommen.

So, jetzt hab ich euch hier ganz schön zugetextet .. ich hoffe ihr habt noch keine 4-eckigen augen oder kopfschmerzen ..

mittlerweile sind wir schon auf magnetic island und waren schon in mission beach beim skydiven .. die berichte dazu müssen wir später reinstellen, is halt schwer alles zeitnah zu berichten wenn man so viel erlebt :-) im moment kommen wir aus dem staunen echt nicht mehr heraus, haben schon wieder super geile sachen gesehen, aber dazu dann bald mehr :-)

In diesem sinne machts gut und bis bald!!

Anke und (Seasick) Simon

2.10.10 11:03

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